Die Unabhängigkeit von einem „sperrigen“ Flügel gibt dieser Lola Blau ihren ganz eigenen Reiz. Der Klangdes Akkordeons, die wenigen Requisiten, bringen das Stück mitten hinein ins Publikum. Der jungen Schauspielerin Lola Blau, die 1938 voller Elan die Sachen packt, um ihre erstes Engagement am Landestheater Linz anzutreten, schlägt Adolf Nazi die Tür vor der Nase zu. Es beginnt eine Odyssee über die Schweiz, Frankreich, Paris nach Amerika, immer auf Durchreise, immer in den Wartesälen des Lebens, vom Tingel-Tangel-Girl, zur Hollywood Diva und zurück in das zerstörte Europa, auf der Suche nach Ihrer großen Liebe, im Handgepäck das Akkordeon.
Die Zuschauer sitzen im Halbkreis um die Bühne herum, gerne an Tischen und immer wieder ist Lola Blau mitten drin, im Publikum.
Neufassung für Akkordeon, Klarinette, einen schauspielernden
Musiker und 2 Sängerinnen
Regie und Bearbeitung: Konrad Chr. Göke
Musikalische Leitung: Marko Kassl
Lola: Heike Maria Förster
Eva: Stella-Louise Göke
Leo, Herr Schmidt und andere: Marko Kassl